Archiv 9. Februar 2020

In Herten Zuhause – Die 2. Hertener Zukunftswerkstatt

„In Herten Zuhause“ lautete das Motto der zweiten Zukunftswerkstatt der Hertener SPD. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sprachen die Sozialdemokraten am Samstag, 08.02.2020 über Stärken und Potenziale der einzelnen Stadtteile. Gastgeber war das Jugendzentrum Nord. Nach der Begrüßung durch die Parteivorsitzende Babette Nieder und Kaled El Osman vom Jugendzentrum stimmte Vize-Bürgermeister Jürgen Grunwald die Teilnehmer mit einem Arbeiterlied auf die anschließenden Diskussionen ein. In kleinen Gruppen wurden Vorschläge für die Stadtteile erarbeitet, die im Mai in das SPD-Parteiprogramm für die Kommunalwahl einfließen sollen.

So wurde für Herten-Süd beispielsweise eine Stadtteilkonferenz vorgeschlagen. In Herten-Mitte soll die „Dienstleistungsfunktion“ für die Gesamtstadt (z. B. Glashaus, Volkshochschule, Rathaus) ausgebaut werden. Gleichzeitig soll es Begegnungsort für die Bewohner des Innenstadtrings geben. Die SPD möchte dabei als „Ermöglicher“ aktiv werden.

Die Gruppe aus Westerholt und Bertlich hat neben der Entwicklung der Zeche Westerholt auch die wichtige soziale Funktion des Breitensports sowie das Thema bezahlbares Wohnen im Alter angesprochen.

Für Langenbochum und den Paschenberg besteht weiterhin Nachholbedarf bei der fußläufigen Nahversorgung. Speziell auf dem Paschenberg wären eine bessere Integration und mehr soziale Durchmischung aus Sicht der Arbeitsgruppe wünschenswert.

Scherlebeck soll sich als kinderfreundlicher Stadtteil profilieren. Dafür müssen z. B. die Plätze der Offenen-Ganztags-Schule (OGS) ausgebaut und zusätzliche Kita-Plätze geschaffen werden. Außerdem soll die Anbindung an den Nahverkehr verbessert werden.

In Disteln soll zusammen mit der Bürgergilde der Dorfplatz wiederbelebt und der zunehmende Einkaufsverkehr kontrolliert werden.

Bezogen auf ganz Herten kam der Wunsch auf, Gebietsbeiräte für alle Stadtteile einrichten und wieder Streetworker in der offenen Jugendarbeit einsetzen.

Die Hertener SPD-Vorsitzende Babette Nieder bemerkte abschließend: „Lokalpolitik hat eine Doppelfunktion: Einerseits ist man Kümmerer vor Ort, auf der anderen Seite muss man das große Ganze im Blick haben.“ Das Ergebnis der Zukunftswerkstatt fasst sie wie folgt zusammen: „Wir sind gern in Herten zuhause und wollen uns um unser Zuhause kümmern. Dabei möchten wir möglichst viele Bewohnerinnen und Bewohner zum Mitmachen einladen.“

Die nächste Gelegenheit, um als Bürgerin bzw. Bürger aktiv an der Lokalpolitik mitzuwirken gibt es am 25. April in der Zeche Scherlebeck. Dann findet die dritte und letzte Zukunftswerkstatt der Hertener SPD statt.

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