Attraktive Kultur- und Sportangebote fördern die Lebensqualität in unserer Stadt

Die städtische Musikschule feiert in diesem Jahr ihr 40. Jubiläum: Als SPD setzen wir uns für den Erhalt der musikalischen Breitenarbeit von der Grundschule bis zur Rentnerband ein und haben den Anspruch, Hertens Profil als Veranstaltungsort für Musik der Spitzenklasse weiter zu schärfen. Wir begrüßen es, wenn neben Schloss und Glashaus in Zukunft auch die Orangerie bespielt werden kann.

Herten ist eine Stadt der Chormusik und der Kirchenmusik, das große ehrenamtliche Engagement in allen Stadtteilen leistet einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt in unserer Stadt. Dabei konnten auch Zugewanderte und Geflüchtete erfolgreich in das Musikleben integriert werden.

Mit der Kleinkunstreihe „7 nach 8“, dem Straßentheater, aber auch so originellen Kulturformen wie „Constellationen“, dem „NachtLokal“ oder dem „Literaturdschungel“ des Fördervereins der Stadtbibliothek werden auch andere Arten der darstellenden Kunst gepflegt. Mit Institutionen wie Art 62 und den Waldrittern wurde das Kreativ.Quartier auf der Ewaldstrasse gestärkt. Die private Initiative des Kunsthofs in Westerholt bietet Kulturschaffenden verschiedener Disziplinen im Hertener Norden Raum. Die Initiative des Hertener Cartoonisten Michael Holtschulte, auf dem Hof Wessels regelmäßige Veranstaltungen und Ausstellungen unter dem Label „Cartoons im Pott“ zu machen, schafft einen weiteren Kristallisationspunkt für Kulturinteressierte weit über die Stadtgrenzen hinaus. Die ehemalige Zeche Schlägel&Eisen entwickelt sich zu einer Event Location und die Zeche Scherlebeck bietet einen außergewöhnlichen Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst. Die bergmännischen Traditionsvereine runden das Kulturangebot ab. Stolz sind wir auf das neue professionell geführte Stadtarchiv im Rathaus. Die Aufarbeitung der Vergangenheit, gerade auch der Zeiten von Krieg und Nationalsozialismus in enger Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen ist für uns ein wichtiger Teil der politischen Bildung. Die Kooperation mit unseren Partnerstädten auf diesem Gebiet wollen wir fortsetzen.

Herten ist bunt und die Hertener SPD sieht in dieser Vielfalt einen besonderen Reichtum dieser Stadt, den wir pflegen und zugleich durch bessere Vernetzung stärken wollen.

An der Schnittstelle zwischen Kultur und Bildung befinden sich Creativwerkstatt, VHS und Stadtbibliothek. Wir möchten das Angebot der VHS für neue Schichten öffnen und nach Möglichkeit in der Innenstadt einen zentralen, niederschwelligen Informationsort schaffen, wie er während der Kulturhauptstadt im Glashaus bestand.

Das Glashaus mit der Stadtbibliothek wollen wir im Rahmen des Stadtentwicklungsprojekts in der Hertener Innenstadt sanieren. Diese Sanierung soll das Glashaus technisch für die nächsten Jahrzehnte fit machen. Dabei wollen wir die Bibliothek und den Veranstaltungsraum stärken und keineswegs das Angebot einschränken, wie dies manche politische Kräfte in der Stadt vorgeschlagen haben.

Ohne das bürgerschaftliche Engagement der Ehrenamtlichen und der Fördervereine wäre die Hertener Kulturszene ärmer. Wir unterstützen alle Initiativen zur Weiterentwicklung des Hertener Kulturlebens und wollen auch sicherstellen, dass kompetente Ansprechpartner in der Stadtverwaltung ein offenes Ohr für kreative Ideen aus der Zivilgesellschaft haben und diese konstruktiv begleiten können. Ohne ein attraktives Kulturprogramm und ohne die vielfältige Kulturszene würde Herten sein Profil und seinen inneren Zusammenhalt verlieren. Eine Schwächung des Kulturbüros wird es mit uns nicht geben.

Keine andere Form der Jugendarbeit erreicht so viele Kinder und Jugendliche wie der Sport. Die Sportvereine dienen der Gesundheit und dem Erwerb sozialer Kompetenzen. Sie sind auch ein wichtiger Ort der Integration. Die Hertener SPD lehnt deshalb alle Versuche ab, den Breitensport zu reduzieren.

Auch der Erhalt und die Sanierung der Hertener Bäder durch die Hertener Stadtwerke ist wichtig für die Gesundheit und die Freizeitgestaltung. Es ist eine Schande, dass in Deutschland Kinder ertrinken, weil städtische Schwimmbäder dem Rotstift zum Opfer fallen.

Wir fordern von der Verwaltung ein, dass die anstehende Renovierung der Rosa-Parks-Schule möglichst wenige Einschränkungen im Turnierbetrieb bedeutet und die neue Dreifeldsporthalle am Gymnasium zügig realisiert wird.

Genau wie die Schule und der Supermarkt gehört auch der Sportplatz in fußläufige Nähe zu den Wohnquartieren. Wir unterstützen offene Formate wie den für ein breites Publikum jeden Alters zugänglichen „Bertlicher Straßenlauf“ und die neue Sport- und Freizeitanlage Westerholt mit ihrer Öffnung für Gelegenheitssportler, die noch nicht den Weg in die Vereine gefunden haben.  Das „Bündnis für den Sport“ hat sich in Herten bewährt und wir werden in den nächsten Wochen und Monaten das Gespräch mit den Vereinen suchen, um das Sportstättenkonzept gemeinsam konstruktiv weiterzuentwickeln.  Dabei gibt es für uns als SPD eine rote Linie, an der wir festhalten: Die Nutzung der Sportstätten soll weiterhin kostenlos bleiben.

Unsere Stadt ist reich an vielfältigen Kultur- und Sportangeboten, an Künstlern und Sportlern. Darauf sind wir stolz, dabei mischen wir mit und dafür setzen wir uns ein! 

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